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| Die vorliegende Arbeit befasst sich damit, die Integrationsvereinbarung und Integrationskurse in Osterreich zu betrachten und eine Bilanz zu ziehen. Die Ergebnisse der Arbeit konnen wie folgt zusammengefasst werden. 1) Die Integrationsvereinbarung ist ein Vertrag zwischen dem Staat und den Neuzuwanderern. Sie mussen einen Integrationskurs besuchen und erfolgreich absolvieren, damit sie sie erfullen. Deswegen kann man sagen, dass die Integrationsvereinbarung nicht einen zweiseitigen, sondern einen einseitigen Vertrag darstellt. 2) Die Integrationskurse bestehen aus zwei Modulen. Das Modul 1 ist ein Alphabetisierungskurs im Ausmab von 75 Stunden und wird vor dem Modul 2 angeboten. Das Modul 2 umfasst 300 Stunden und endet mit einer schriftlichen Abschlussprufung auf Niveau A2 des Gemeinsamen Europaischen Referenzrahmens fur Sprachen des Europarats. Hier wird die Alphabetisierung als Vorkurs zu Deutschkursen betrachtet. Aber manche Erfahrungen haben gezeigt, dass Menschen, die auch in ihrer Muttersprache nicht genugend alphabetisiert sind, nicht in einigen Wochen und Monaten alphabetisiert werden konnen. Au1erdem sollen verschiedene Integrationskurse in Osterreich mit Rucksicht auf das bisher erreichte Bildungsniveau und vorausgegangene Bildungserfahrungen und Lerntempi usw. angeboten werden. |
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