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Meine Arbeit ist eine Studie uber die Lebensmodellierung durch Didaktik literarischer Texte in dem Werk von Max Frisch ¡ºMem Name sei Gantenbein¡». Der literarische Text ist ein Modellierungsraum des Lebens, in dem eine Person in einer gestalteten Welt das bestimmte Handein um Existieren oder Existieren-lassen einordnet, d h die zum Sehen verwirklichten Textsstrukturen. Das Lesen des Textes ist ein Handein, den totalen Prozeb zu betrachten, in dem die Personen im modellierten Lebensraum um ihr Existieren kampfen und eine Rolle spielen. Durch dieses Lesen wird uns das Eintauchen in einen Text oder das Erfahren der dort dargestellten Situationen ermoglicht. Einen Erzahltext zu lesen, ermoglicht die stellvertretende Erfahrung bzw. das stellvertretende Erleben des beschriebenen Situationsmodells. Diese Situationsmodelle reprasentieren die raumlichen, zeitlichen, kausalen, motivationalen Verhaltnisse und Prozesse in den dargestellten Situationen, was durch den Rezeptionsprozeb des Lesers aktualisiert wird. Menschen lesen in ihrem Text, um zu verstehen, warum, nicht nur wo und wann, etwas geschehen ist. Am Ende ist es wichtig, durch die Aufnahme der Informationen zu einem Sinn zu gelangen, der das Situationsmodell konstruiert hat. Die Literaturerziehung sollte Wert auf eine praktische Auswertung legen, das in der Stufe des Textverstehens erreichte Sinnerstellen als eine Modellierung des Handeins zu verstehen. Wie die Uberschrift ¡ºMejn Name sei Gantenbein¡» bereits an4eutet. beruht die schriftstellerische Konzeption darauf, einem Ich die Moglic1keiten von verschiedenen gegenwartigen Leben zuzuordnen. Das Vorstellen in diesem Werk bewirkt durch das verschiedene Erzahlen Ahnung und Erinnerung an die Vergangenheit, welche die eigentlichen Rume unseres Erlebens sind. Diese erst in der Vorstellung erzeugten Erlebensmuster konnen wir als ein ``Diskurs-Universum`` verstehen, innerhalb dessen die erzahlte Handling sich abspielt und in dem die Realisierung bewertender Handlungsmuster durch den Erzahler erreicht wird. Das Erzahlen mit modellhaftem Charakter ist entwicklungspsychologisch von grober Bedeutung. Es erlaubt dem Leser, sich an Vorbildern zu orientieren, an Erfahrungen anderer teilzunehmen und von ihnen zu lernen. Das Buch ``Ich`` wird hier in Vorstellungsebenen als ``Er`` meIirma1s wiedergegeben. Die wiedergegebene Person ``Er`` spielt eine Rolle als Enderlin oder Gantenbein These vorgestellten Personen sind fur das Lernmodell vom Vorstellen und Konstruieren aubert geeignet. d h. sich selbst vorstellen, seinen Namen nennen, auch seinen Namen entsprechend Farben lassen als Leben, das ist gerade Bildungspraxis. Der Modellierungsraum in dem Werk ist ein Ort des Experimentierens, dessen Objekt gerade das reale Leben ist. Bei meinem Arbeitsziel handelt es sich darum, das Leitmotiv ``Vo4tellen`` in dem Werk ¡ºMein Name sei Gantenbein¡» als ein Modell der praktischen Didaktik auf dem Gebiet der Literaturerziehung zu zeigen.
 
 
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