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±¸¸Å(0) | #3040477

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Dieser Beitrag basiert auf Uberlegungen aus einer typologischen Untersuchung von den Sprachen, Deutsch, Koreanisch, Wardaman, Tamil, Vietnamesisch, Bete, Turkisch, Samoanisch und Yukatekisches Maya. Er beschaftigt sich mit der Frage, ob in der typologischen Beschreibung neben den fur die Sprachtatigkeit notwendigen Ebenen der Kogriition und der einzelsprachlichen Zeichen eine zusatzliche Ebene notwendig is;, auf der zwischensprachlich relevante Konzepte anzusiedeln sind. Reprasentationen auf kognitiver Ebene sind im Prinzip unabhangig von der Sprache und deren Struktur. Die Ebene des Signifikatums dagegen ist eine der einzelsprachlichen Auspragung. Menschliche Sprache 1st mit der Kodierung von Reprasentationen auf der kognitiven Ebene durch Einheiten auf der einzelsprachlichen Ebene befasst. Die Erzeugung von Reprasentationen einer interlingualen Ebene ist kein integraler Schritt in dieser Operation. Diese Ebene hat eher einen methodologischen Status in der Sprachtypologie zur Analyse der Perspektiven, die verschiedene Sprachtypen auf kognitive Reprasentationen nehmen, als den Status einer selbststandigen und notwendigen Komponente der Sprachtatigkeit. Partizipantenrollen konnen in diesem Sinne als interlinguale Konzepte definiert und als Tertia Comparationis fir den Sprachvergleich herangezogen werden. Abschnitt II befasst sich zunachst mit der Methodologie des Sprachvergleichs bzw. der Sprachtypologie. In Abschnitt III wird anhand eines Beispiels zu einer benefaktiven Situation in die Thematik eingefuhrt. Abschnitt IV erlautert die fur die typologische Analyse notwendigen Reprasentationsebenen mit den jeweils relevanten Komponenten. Abschnitt V befasst sich mit der Konzeption einer Situation, ihrer Komponenten und deren Relationen zueinander sowie der sprachlichen Umsetzung, Dabei geht es insbesondere um ein typologisches Verstandnis der Partizipantenrollen (bzw. semantischer Rollen) und ihre Verwendung auf den verschiedenen Analyseebenen, Abschnitt VI schlie8lich fasst die Diskussion zusammen, indem das Instrumentarium zur Analyse von Situationen den Reprasentationsebenen zugeordnet wird.
 
 
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