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| Wie kein anderer hat Gilles Deleuze eine Verteidigung des Ereignisses unternommen, Bei ihm steht dieser Begriff an der Schnittstelle zu anderen Begriffe, wie z.B. zu dem des Virtuellen, des Zeichens, der Expression, der Singularitat und des Unsinns bzw. Paradoxons. Es ist das, was zum Denken zwingt, etwas Irregulares, der Einbruch des Virtuellen in die Ordnung des Aktuellen. Das Denken darf sich Deleuze nach weder auf die Reflexion noch auf die Kontemplation kaprizieren; es muss das Produkt einer als gewaltsam erfahrenen Begegnung mit einem ``Auben`` des Denkens sein, Damit entwickelt sich das Denken bzw. die Philosophie zum ozeanischen Chaos, zur Immanenzebene. Deleuze laut kann die Kunst aber zur Immanenzebene einen Kontakt halten, indem sic Affekte hervorbringt, die sich auf eine Immanenzebene beziehen. Unter den Kunsten tin die Literatur es, indem sie die Sprache aus ihren gewohnten Bahnen herausreibt, und indem sic sie delirieren lasst. In diesem Sinne ist die Literatur Delirium, wobei es aber auch das Mab der Gesundheit ist, wenn es jene bastardhafte und unterdruckte Rasse geltend macht, die sich stets unter den Beherrschungen regt, allem widersteht, was erdruckt und einsperrt. |
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